WKN / ISIN

Was bedeutet WKN und ISIN?

Alle Aktien, die an der Börse gehandelt werden, sind mit einer ISIN versehen. ISIN ist die Abkürzung für International Securities Identification Number. Sofern es sich um deutsche Aktien handelt, ist die Wertpapierkennnummer (WKN) von Bedeutung. WKN / ISIN kommen nicht nur bei Aktien, sondern auch bei Optionsscheinen, Zertifikaten oder ähnlichen Wertpapieren zum Einsatz. Die Kenntnis von WKN / ISIN ist unverzichtbar, um ein Wertpapier, welches Sie handeln möchten, innerhalb kürzester Zeit zu finden.

Werpapierkennnummer (WKN)
Die WKN ist ein sechsstelliger Code, der sich aus Zahlen und Buchstaben zusammensetzt. Solch ein Code wird alphanumerischer Code genannt. Die Einführung der WKN geht auf das Jahr 1955 zurück. Seitdem gilt die WKN als wichtige Voraussetzung, um am internationalen Börsenhandel teilzunehmen. Dies trifft allerdings nur auf deutsche und nicht auf ausländische Aktien zu. Für Letztere ist ausschließlich die ISIN verbindlich.

International Securities Identification Number (ISIN)
Die ISIN ist ein zwölfstelliger alphanumerischer Code, der in verschiedene Bereiche unterteilt ist. Die ersten beiden Zeichen sind Buchstaben. Sie stellen den Ländercode des Wertpapieres dar. Die auf den Ländercode folgenden 9 Stellen sind die alphanumerische Ident-Nummer. Eine einstellige Prüfziffer schließt die ISIN ab.

WKN / ISIN
Die ISIN wird seit dem Jahre 2000 verwendet. Dies gilt auch für deutsche Aktien oder andere Wertpapiere. Trotz dieser Tatsache behält die WKN ihre Gültigkeit. Wenn Sie Aktien eines Unternehmens kaufen möchten und nur die WKN kennen, werden Sie bei der Suche ebenso schnell fündig, als wenn Sie die ISIN in die Suchmaske eingeben würden. Bei ausländischen Aktien ist dies allerdings nicht der Fall. Hier ist die Kenntnis der ISIN zwingend erforderlich.