Stop-Loss

Mit einem Stop-Loss auf der sicheren Seite

“Gewinne laufen lassen – Verluste begrenzen” lautet eine fundamentale Börsenweisheit. Was so einfach klingt, ist aber auch für erfahrene Anleger gar nicht so leicht zu realisieren. Mit einem Stopp-Loss haben aber auch Sie als Anfänger ein ausgezeichnetes Werkzeug in der Hand, um auch bei ungünstigem Kursverlauf reagieren zu können.

Was ist ein Stop – Loss?

Hier handelt es sich um einen Orderzusatz, der den Verkauf Ihrer Aktie automatisch dann auslöst, wenn der Kurs unter ein von Ihnen gesetztes Limit fällt. Ohne dieses wichtige Instrument zur Gewinnoptimierung werden Sie versucht sein, fallende Kurse “auszusitzen” in der Hoffnung auf einen sich erholenden Kurs. Psychologisch völlig verständlich, aber gerade dies ist der häufigste Fehler, den Anfänger machen. Mit einer erteilten Stopp Loss Order sind Sie vor weiteren Verlusten geschützt, ohne ständig die Kursentwicklung verfolgen zu müssen. Anderseits ist ein Stop Loss vorzüglich geeignet, um bereits realisierte Gewinne nicht aufs Spiel zu setzen.

Wie funktioniert ein Stop-Loss im Detail?

Angenommen Sie haben eine Aktie zu einem Kurs von 10 Euro gekauft. Der aktuelle Kurs steht nunmehr bei 15 Euro. Um Ihren bereits erzielten Gewinn zu realisieren, ohne einen Verlust durch einen manchmal schnell fallenden Kurs hinnehmen zu müssen, setzen Sie z. B. ein Stopp Loss bei 13 Euro. Das Clevere an der Sache: Ihre Aktie wird erst dann verkauft, wenn ihr Kurswert unter 13 Euro fällt (der bis dahin erzielte Gewinn ist Ihnen sicher), bei steigendem Kurs hingegen profitieren Sie weiter von dessen Entwicklung. Ab und zu sollten Sie das Stopp Loss nachziehen, um nunmehr auch den höheren Kurswert abzusichern. In der Regel sollte eine Stopp Loss 10% unter dem aktuellen Kurs gesetzt werden, bei Aktien, die erfahrungsgemäß stärker schwanken, können es aber auch 20% sein.

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