Rendite

Rendite, was versteht man unter einer Aktienrendite?

Die Aktienrendite ist eine Bewertungsgröße, um den Erfolg, die sogenannte Performance, einer Aktie am Markt einstufen zu können. Die Rendite des jeweiligen Wertpapiers wird hierbei einen definierten Zeitraum betrachtet. Der Kursverlauf innerhalb des der gewählten Periode gibt Aufschluss darüber, wie hoch die Dividenden waren. Darüber hinaus können anhand der historischen Werte eventuelle Kursschwankungen ermittelt werden. Im Gegensatz zur niemals negativen Dividendenrendite, kann die Rendite für die Aktie selbst Kursverlust aufweisen. Abhängig von der Dauer des Aktienengagements, fällt die negative Aktienrendite zunehmend geringer aus.

Anleger, die in Wertpapiere investieren möchten, sollte sich daher nicht von hohen Dividenden täuschen lassen und die Vergangenheitswerte jeder in Frage kommenden Aktie eingehend analysieren. Sowohl Kurstiefs als auch Höhepunkte im Verlauf des Aktienengagements müssen im Rahmen der Analyse besondere Beachtung finden.

Um die Rendite der gewählten Aktie für den entsprechenden Zeitraum korrekt zu berechnen, muss wie folgt vorgegangen werden: Die Aktienrendite ergibt sich aus der Differenz zwischen Endaktienkurs und Anfangskurs. Dividenden werden im Anschluss zu diesem Wert addiert. Das Ergebnis wird dann durch den Anfangsaktienkurs geteilt.

Analytiker, Broker und andere Fachleute sprechen bei dieser Berechnung von dem Total Shareholder Return (TSR). Die Formel bzw, der ermittelte Wert selbst gilt als optimale Indikator und ist zudem ein hilfreiches Instrument, um empfehlenswerte Aktien ermitteln und “gefährliche” Wertpapiere aus etwaigen Spekulationsvorhaben auszuschließen. Darüber hinaus ist der TSR ein geeignetes Argument, wenn es um die Anpreisung von neuen oder bereits bewährten Aktien geht. Private und geschäftliche Investoren haben ihrerseits anhand der ermittelten Aktienrendite die Möglichkeit, das augenscheinlich attraktive Wertpapier auf dessen tatsächliche Renditefähigkeit hin zu kontrollieren.