Nennbetragsaktien

Nennbetragsaktien verständlich erklärt

Die Nennbetragsaktien bilden eine bestimmte Form der Aktien. Der Unterschied besteht in den verschiedenen Anteilen, die durch eine Nennwertaktie vom Unternehmen erworben werden können. Beim Kauf eines Anteils am Unternehmen ist jede Aktie gleichwertig. Deshalb sind auch die Erwerbspreise der Aktien immer gleich. Die Nennwertaktie basiert jedoch auf dem Prinzip des Nennbetrags oder Nennwertes und kann daher unterschiedlich große Anteile am Unternehmen umreißen. Der Nennwert einer Aktie ist gleich dem auf dem Mantel, also dem auf der Urkunde der Aktie vermerkten Betrag. Der Nennwert selbst ist eine Recheneinheit, die sich unter anderem aus den unterschiedlichen Zahlungsmitteln der AG zusammensetzt. In der Europäischen Wirtschaftsunion beträgt der Nennwert 1 Euro bzw. 100 Cent. Der Nennwert einer Aktie lässt sich als Quotient aus Grundkapital und Schuldensumme der Gesellschaft berechnen. Um Nennbetragsaktien verkaufen zu können, muss der Mindestwert einer solchen Aktie einen Euro betragen. Die Erhöhung des Aktienwertes erfolgt in Ein Euro Schritten.

Die Nennbetragsaktie beläuft sich auf diesen festgesetzten Betrag. Je nachdem, wie hoch der Anteil der Aktie am Grundkapital der Aktiengesellschaft ist, wird ein anderer Verkaufswert festgelegt. Allerdings ist der Wert der Aktie nicht zwangsläufig gleich dem Kaufbetrag. Der Nennbetrag ist besonders für die Festlegung des Ausgabebetrages wichtig. Der Ausgabebetrag, also der Betrag, den die Aktiengründer einzahlen, muss mindestens dem Nennwert entsprechen. Je nach Grundkapital muss also ein bestimmter Nennwert festgelegt werden. Je nach Anzahl der gekauften Nennbetragsaktien besitzt ein Aktiengeselleschafter einen bestimmten Anteil am Unternehmen, der nach Stückzahl und Aktie variiert. Der Aktienwert ist nicht variabel, unabhängig vom Kurs bleibt der Zahlenwert gleich. Ausgenommen von dieser Regelung ist die Situation der Kapitalerhöhung, in der der Wert der Nennbetragsaktie ebenfalls steigt. Die sogenannte Beteiligung beschreibt den Quotienten aus Nennwert und Grundkapital und schafft so einen eindeutigen Überblick über die Stärke einer Aktiengesellschaft.

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