Aktienkurse, wie setzen Sie sich zusammen?

Aktienkurse, wie setzen Sie sich zusammen?

Aktienkurse werden immer an der Börse gebildet und stehen damit natürlich in direktem Zusammenhang zu den Unternehmen, welche die Wertpapiere, also die Aktien, für Anleger und Investoren herausgeben. Der Aktienkurs spiegelt letztlich, so zumindest das theoretische Ziel, den Wert eines Unternehmens wider. Der Kurs ist dabei immer der Preis, für den eine einzelne Aktie am Markt gekauft beziehungsweise verkauft werden kann. Das Prinzip der Aktienkurse stützt sich auf das Prinzip der freien Marktwirtschaft, also dem Angebot und der Nachfrage.

Um genau zu sagen, wie sich die Kurse zusammensetzen, muss nicht nur die Börse selber betrachtet werden, sondern auch die Kennzahlen des Unternehmens. Insgesamt existieren an der Börse drei grundlegende Faktoren, die Einfluss auf einen Preis nehmen können. Einerseits sind das selbstverständlich die Anleger, die bereit sind in diese Aktie zu investieren, welche wiederum den Investoren gegenüberstehen, die bereits über Wertpapiere des Unternehmens verfügen. Anleger, die investieren möchten, machen die Nachfrage aus, während die Investoren, die bereits Wertpapiere halten, das Angebot darstellen. Das ganze Prinzip wird an der Börse durch die Broker koordiniert, deren Ziel der maximale Umsatz ist. Broker suchen also immer den Kurs, welcher den größten Umsatz bringt. Die Broker können entweder Personen sein oder Computersysteme, welche diesen automatisch in Echtzeit ermitteln.

Aktienkurse nehmen den größten Einfluss aber durch das Unternehmen selber, denn diese sind letztlich dafür verantwortlich, ob überhaupt jemand Wertpapiere des Unternehmens kaufen möchte. Dabei ist die Nachfrage umso höher, desto mehr Erfolg das Unternehmen am Markt vorweisen kann. Faktoren, die für diesen Erfolg ausschlaggebend sind, sind beispielsweise der Cash Flow im Unternehmen, die Gewinnerwartungen für ein Quartal oder ein Jahr oder die Schulden. Bei größeren Konzernen sind häufig auch Personalentscheidungen ausschlaggebend. Desto mehr die öffentliche Wahrnehmung eines Unternehmens also einen IST- und SOLL-Erfolg zuschreibt, desto wertvoller werden für Investoren auch die Wertpapiere – die Aktienkurse steigen in diesem Fall.

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